Der Dezember ist da – der letzte Monat des Jahres! Im Garten gibt es nun wirklich nicht mehr viel zu tun. Zeit, die Arbeit draußen zum großen Teil ruhen zu lassen und sich den entspannten Dingen zu widmen.

Das können wir im Dezember im Garten machen 

  • Salate, Grünkohl und Rosenkohl ernten
  • Weihnachtsdekoration verteilen
  • Barbarazweig schneiden
  • Tiere füttern und beobachten
  • Kresse in der Wohnung aussäen
  • Pilze im Haus züchten
  • Planen für die nächste Gartensaison

Im Dezember können wir im Garten nun nur noch das hartgesottene Gemüse ernten. Feldsalat und Spinat halten unter Vlies Minusgrade aus und können bei frostfreier Witterung geerntet werden. Auch Grünkohl und Rosenkohl sind nach den ersten Frösten bereit für die Ernte, denn nun gewinnen sie an Süße. Vielleicht trauen sich nun auch die Kleinen an diese tollen Kohlsorten heran. Wir haben festgestellt: helfen die Kinder beim Anbau und der Ernte mit, dann wollen sie gerne auch essen, was sie da lange gehegt und gepflegt haben.

Viele denken am ersten Dezember direkt an Weihnachten und auch wir schmücken den Garten weihnachtlich. Lichterketten machen sich gut in den Sträuchern im Garten und auch die Kinder können hier bei den niedrigen Zweigen gut mithelfen. Wie schön die Lichter in der Dunkelheit strahlen – da leuchten auch die Augen unsere beetkids!

Einen winzigen Vorgeschmack auf den Frühling können wir uns mit dem traditionellen Barbarazweig in die Zimmer holen. Am 4. Dezember schneiden wir einen Zweig von Kirsche oder Hasel und stellen ihn ins Wasser. Mit etwas Glück öffnen sich die Blüten an Weihnachten. 

Und natürlich denken wir auch im Dezember regelmäßig an unsere tierischen Gartenbewohner. Wir streuen fleißig Futter in die Vogelhäuser und legen auch ein paar Nüsse für die Eichhörnchen aus. Und wer weiß, vielleicht ist dieses Mal ja ein Eichelhäher oder ein Buntspecht schneller als die Eichhörnchen, schnappt sich die Nüsse und lässt sich womöglich noch beim Knacken der Nüsse beobachten. 

Den Garten ins Haus holen

Auch wenn es draußen nicht mehr ganz so viel zu tun gibt, können wir auch im Haus ein wenig weiter gärtnern. Die Kleinen helfen gern mit, wenn es darum geht Kresse auszusäen. Die Samen lassen sich wunderbar beim Keimen beobachten. Und sobald die kleinen Pflänzchen groß genug sind schmecken sie der ganzen Familie. 

Sogar Pilze lassen sich jetzt in der Wohnung ziehen! Es gibt zahlreiche Sets mit unterschiedlichen Sorten, die das Züchten der Pilze kinderleicht machen. Die Kinder helfen gern beim Gießen mit und machen große Augen, wenn sie beobachten können, wie schnell die Pilze wachsen.

Viel Zeit können wir im Dezember auch der Planung der kommenden Gartensaison widmen. Und jeder darf natürlich seine Wünsche äußern, was angebaut werden soll! Möhren und Gurken für die Kleinen und für die Eltern vielleicht einmal eine neue Kürbissorte oder bunte Bohnen? Es gibt so viele schöne Sorten zu entdecken und beim anhaltend kalten Wetter können wir uns richtig viel Zeit beim Durchstöbern der Saatgutkataloge lassen. Herrlich!

Der Garten draußen ruht weitestgehend und wir machen es uns drinnen gemütlich. Pflanzenkataloge auf dem Schoß, einen warmen Kakao oder Tee in der Hand – so lässt es sich wunderbar vom nächsten Gartenjahr träumen. 

Vorheriger ArtikelGärtnern mit Kindern im November
Nächster ArtikelGärtnern mit Kindern im Januar
Kathleen gärtnert mit ihrem kleinen Sohn Tristan auf einem Hamburger Stadtbalkon und lässt uns an ihren Erfahrungen teilhaben. Auf ihrem Blog Wohnungsgarten.de gibt es weitere hilfreiche Tipps für den eigenen Balkon und das Gärtnern mit Kindern – sehr inspirierend!

SCHREIB UNS DEINE MEINUNG

Please enter your comment!
Please enter your name here