Wie einfache Upcycling Windlichter eine Märchenstimmung in jeden Garten zaubern

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Foto: Theresia Kleinert

Wenn ihr schon so manchen Beitrag von mir gelesen habt, wisst ihr, dass ich unfassbar gern Recycle. Es ist einfach so ein Herzens-Ding, Sachen die es vor Ort gibt zu nutzen, oder Altes umzubauen und ihnen neuen Sinn geben. So schützt ihr die Umwelt, indem es keine Transportwege gibt. Bei umfunktionierten Dingen wird Energie, möglicherweise auch Wasser und Material für die Herstellung gespart. Zuletzt schont es auch euren eigenen Geldbeutel. Mit Hilfe können die Windlichter auch die kleinsten Gärtner/innen machen. 😊

Was ihr dafür braucht:

  • Leere Konservendosen in jeder Größe
  • Sicherheitsdosenöffner der die Kanten abrundet
  • Hammer
  • Verschiedene Nägel
  • Für die ganz Kleinen, anstatt Hammer und Nagel => Akkuschrauber mit Metallbohrer
  • Teelicht oder andere Kerzen
  • Draht

Zuerst müsst ihr die gespülten Dosen von den Etiketten befreien. Dies könnt ihr einfach und schnell mit etwas heißem Wasser und Spülmittel.  Ein Sicherheitsdosenöffner sorgt für abgerundete Kanten. So kann sich keiner beim Teelicht auswechseln schneiden. Wenn ihr keinen zur Hand habt, achtet beim Kerzen Wechsel darauf, euch nicht zu schneiden. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Dosen zuerst bemalen. Wir mögen es aber eher schlicht.

Foto: Theresia Kleinert

Sind die Dosen getrocknet, geht es weiter. Mit Nagel und Hammer könnt ihr kleine Löcher in die Dose hämmern. Wir haben einfach drauf los geklopft. Wen ihr ein genaueres Bild haben möchtet, könnt ihr die Löcher natürlich mit einem dünnen Wasserfesten Stift vorzeichnen.
Für die Kleinsten ist dies vielleicht etwas schwer, aber mit einem Akkuschrauber, Metallbohrer und etwas Hilfe denke ich ist es auch für sie machbar. Wir haben diese Variante aber nicht getestet.

Tipp aus eigener Erfahrung: Achtet darauf, dass der untere Bereich der Dose ohne Löcher ist, so brennt das Teelicht gut und wird nicht vom Wind ausgepustet 😉

Foto: Theresia Kleinert

So entstehen bunte Muster, mit oder ohne Anzeichnen:

Nun macht ihr in die Dosen links und rechts oberhalb, ungefähr auf gleicher Höhe ein größeres Loch. Diese dienen zum Aufhängen. Hierfür nehmt ihr einen größeren Nagel. Den Nagel bewegt ihr in dem Loch hin und her, so wird das Loch größer. Möchtet ihr das Windlicht nicht aufhängen, sondern mit einem Stock in die Erde stecken, benötigt ihr eine Metallschraube und eine Mutter. Mit Hilfe eines Akkuschraubers könnt ihr das Windlicht an dem Stock oben, oder seitlich befestigen. Wir haben uns für die erste, hängende Variante mit Draht entschieden.

Foto: Theresia Kleinert

Zum Schluss wird noch der Draht zum aufhängen befestigt. Ich habe ihn mit einer einfachen Schlaufe befestigt, so kann ich hin leicht entfernen und weiter benützen. Die Windlichter machen egal ob im Sommer oder im Winter eine magische, gemütliche Atmosphäre im Garten.

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Mein Name ist Theresia Kleinert (garten_resi), ich bin 33 Jahre alt und wohne mit meiner Familie im Allgäu. Die meiste Zeit verbringe ich im Garten. Ich baue Gemüse, Obst und Kräuter an und versorge unsere Tiere. Der Garten erdet mich und gibt mir neue Energie. Selbst machen, statt kaufen, ist unsere Devise. Dreckige Finger gehören dazu, aber auch das Schreiben und Weitergeben von gesammelten Erfahrungen macht mir viel Spaß.

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