Damit deine Kinder und du mit dem Gärtnern los legen können braucht es gar nicht viel. Mit Blumentöpfen, Handschaufel, Samen und Blumenerde könnt ihr direkt starten. Für ein eigenes Beet im Garten brauchst du einen kleinen Spaten, Handschuhe, Gießkanne und Hacke. Möchtest du mit deinen Kindern Pflänzchen im Haus vorziehen, besorge dir ein Minigewächshaus, Anzuchterde oder Quelltöpfchen aus Kokos und eine Sprühflasche. Desto größer deine Garten- und Pflanzprojekte werden, um so mehr Gartenwerkzeuge benötigst du.

Wir haben dir die wichtigsten Werkzeuge für das Gärtnern mit Kinder aufgelistet:

Das alles ist kein Muss sondern soll dir lediglich bei der gemeinsamen Gartenarbeit unter die Arme greifen. Es gibt übrigens auch viele schöne kleine Gartenwerkzeuge für Kindern. Dort wo wir können haben wir dir Vorschläge zu Produkten gemacht.

Eimer: Im Eimer könnt ihr gemeinsam Unkraut sammeln, Erde oder Kompost tragen oder Handwerkzeuge transportieren. Bekommen die Kinder ihren eigenen kleinen bunten Eimer macht es ihnen gleich noch mehr Freunde!

Gießkanne:  Eine Gießkanne ist wohl das Gartengerät, was den Kleinen am meisten Freude bereitet. Junge Pflanzen gießt du am besten mit einer Gießkanne mit Brause (Tülle), damit das Wasser feiner und gleichmäßiger verteilt wird und nicht die empfindlichen Blätter der Jungpflanzen beschädigt. Für die Anzucht ist eine Ballbrause ideal. Größere Pflanzen solltest du besser ohne Aufsatz direkt an die Wurzeln gießen, sodass die Blätter nicht mit Wasser benetzt werden.

Töpfe: Du benötigst Töpfe oder Pflanzgefäße mit Löchern im Topfoden, durch die Wasser abfließen kann. Es gibt sie in verschieden Größen, Materialien, Farben und Formen. Eine nette Bastelidee ist es, Töpfe mit deinen Kinder zu bemalen.

Handschaufel/Pflanzschaufel/Handspaten: Diese kleine Schaufel kannst du perfekt in einer Hand halten, ist ideal für die Arbeiten in Töpfen und um kleine Löcher für die Jungpflanzen zu graben. Sehr schön ist zum Beispiel dieses bunte Set aus Schaufel und Handgrabegabel.

Die Basis ist gelegt, darüber hinaus sind für das Gärtnern im Allgemeinen die folgenden Untensilien sehr hilfreich für dich und deine beetkids.

Schere: Eine Schere brauchst du zum Durchschneiden von Gartenschnur, zum Öffnen von Samentütchen, zum Abschneiden vertrockneter Blüten oder zum Ernten von Kräuter. Hier kannst du entweder eine stabile Küchenschere verwenden oder dieses Modell hier. Damit deine Kindern auch etwas schnippeln können empfehlen wir dir eine handelsübliche Kinderschere zu verwenden.

Pflanzholz/Pikierholz: Mit dem Pflanzholz werden Löcher für Samen oder Seztlinge in die Erde gemacht. Stattdessen kannst du aber auch einen kleinen Stock, einen alten Bleistift oder einen Eisstiel verwenden. 

Handgrabegabel: Dieses Werkzeug verwendest du, um die Erde aufzulockern. Das macht es leichter, Samen zu säen, Sämlinge zu pflanzen oder Unkräuter rauszuziehen.

Pflanzetiketten: Auf den Pflanzetiketten kannst du dir aufschreiben, welche Pflanzen hier gesät oder gepflanzt wurden. Du kannst auch Eisstiele aus Holz in die Erde stecken oder flache Steine bemalen und beschriften. 

Schubkarre: Mit einer Schubkarre kannst du Kompost, Pflanzen oder Gartengeräte zu deinem Beet transportieren. Deine Kindern können mit einer kleinen Schubkarre ganz wunderbar mithelfen.

Schnur: Eine Schnur im Garten und am Balkon bei der Hand zu haben ist sehr nützlich. Du kannst mit ihr gerade Linien zum Säen ziehen, Kletterpflanzen befestigen oder Stöcke zum Tipi zusammenbinden.

Handschuhe: Sie schützen deine Hände vor Dornen, Holzsplittern, Brennnesseln und halten bei dreckiger Arbeit deine Hände sauber. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Größen. Wähle ein Paar, was gut sitzt und für deine Arbeiten sinnvoll sind. Kinder gärtnern am liebsten ohne Handschuhe und kommen damit auch besser zurecht, da sie ein direkteres Gefühl haben.

Aussaatschalen: Zum Vorkeimen befüllst du Aussaatschalen mit Anzuchterde und Samen, je nach Anleitung der Samentütchen, wässern und in ein sonniges Plätzchen stellen. Ihr könnt euch aber auch selbst Anzuchttöpfchen aus Zeitungspapier basteln – dabei hilft der Paper Potter.

Anzuchterde: Anzuchterde ist eine besonders feine Erde ohne Dünger und zum Aussäen von Samen geeignet.

Minigewächshaus: Ein Minigewächshaus besteht aus einer Saatschale und durchsichtigem Deckel. Darin kannst du im Frühling kleine Pflänzchen aus Samen auf der Fensterbank vorziehen.

Blumenerde: Blumen- oder Kübelpflanzerde enthält wichtige Nährstoffe und kommt dann zum Einsatz, wenn eure Jungpflanzen ins Freie umsiedeln oder du dir Pflanzen gekauft hast, die in Kästen und Kübel gesetzt werden sollen.

Kokostabs: Mit Quelltöpfchen geht die Aussaat kleiner Samenkörner leichter. Lege die Quelltöpfchen in eine Saatschale und wässere sie kräftig, um sie aufquellen zu lassen. Danach stecke jeweils ein Samenkorn in die Löcher in der Mitte und drücke die Erde leicht zusammen. Danach Erde gut feucht halten. Zum Umsetzen einfach die Pflänzchen mitsamt dem Quelltöpfchen in einen größeren Topf mit Erde oder ins Beet einpflanzen. Hier ein Erfahrungsbericht über die Aussat mit Kind.

Spaten: Ein Spaten ist perfekt, um Erde im Beet umzugraben und aufzulockern oder um Löcher zu graben. Da die Kante des Blatts scharf ist, musst du immer feste Schuhe oder Stiefel tragen, um dich nicht zu verletzen. Der Spaten sollte auch nicht zu groß sein, sonst ist die Arbeit für dich zu anstrengend.

Hacke: Eine Hacke ist sehr nützlich, um Unkraut zu entfernen, indem sie die unterirdischen Wurzeln abschneidet und sie sich leichter aus der Erde entfernen lassen. Zudem lässt sich auch die Erde einfacher aufbrechen und verschieben für die Aussaat. Hacken haben eine scharfe Schneidekante, deshalb gilt Vorsicht bei der Verwendung. 

Stützen: Mit Stützen wie Bambusstäben oder dünnen Äste können Erbsen, Sonnenblumen und andere Kletterpflanzen abgestützt werden. Für Tomaten kannst du dir spezielle Tomatenstäbe besorgen. Bindet die Pflanzen gemeinsam mit der Gartenschnur vorsichtig daran fest. Hier kann man toll das Knoten und Schleife machen üben!

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Silvia
Silvia ist aufgewachsen wie die Kinder aus Bullerbü: In einem kleinen Dorf mit weniger als 100 Einwohnern im großen Nutzgarten der Eltern und auf dem Bauernhof der Oma. Im Herzen ist sie immer noch das Kind vom Land und lässt ihre Erinnerungen und Erfahrungen nun in die beetkids-Artikel einfließen.

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